🖋️ Scribentia Pro
KI-Transparenz · Artikel 50

KI in Scribentia klar erkennen

Interne Kennzeichnung, Datenübermittlung, Grenzen von KI-Ausgaben sowie sichtbare und maschinenlesbare Hinweise.

Stand: 14.08.2026Version: 2026-08-14-production-1

1. Interne Kennzeichnung in Scribentia

Gelbe Sterne kennzeichnen Funktionen, für die Scriba berechnet werden. Da nicht jede kostenpflichtige Aktion eine KI-Aktion ist, werden KI-Funktionen zusätzlich durch ihre Bezeichnung, einen sichtbaren KI-Hinweis oder ein entsprechendes zugängliches Label kenntlich gemacht.

Die KI-Nutzung erfolgt nicht heimlich und nicht automatisch allein durch Login, Schreiben oder Speichern.

2. Welche Funktionen KI einsetzen können

Je nach Funktionsstand können KI-gestützte Texte, Überarbeitungen, Schreibvorschläge, Figuren- oder Ortsbilder, Cover, Strukturhilfen, Dossierinhalte und weitere kreative Assistenzfunktionen angeboten werden.

3. Übermittelte Daten

Bei einer bewusst ausgelösten KI-Funktion werden nur die für die Aufgabe vorgesehenen Eingaben, Prompts, Kontextausschnitte, Figuren-, Welt-, Stil-, Bild- oder Formatvorgaben und technische Parameter an den KI-Dienst übermittelt. Welche Kontextmenge erforderlich ist, hängt von der gewählten Funktion ab.

Vollständige Projektdateien werden nicht allein durch den Seitenaufruf oder die Anmeldung übertragen.

4. Eingesetzter Dienstleister und Datenverwendung

Scribentia nutzt die OpenAI-API als technischen KI-Dienst. Für Kunden mit Sitz im EWR wird die aktuelle Auftragsverarbeitung grundsätzlich mit OpenAI Ireland Ltd. geregelt. Nach den aktuellen OpenAI-Angaben werden Eingaben und Ausgaben der API standardmäßig nicht zum Training der Modelle verwendet, sofern nicht ausdrücklich optiert wird. Je nach Endpunkt können begrenzte Sicherheits- und Missbrauchsprotokolle entstehen.

5. Grenzen von KI-Ausgaben

  • Ausgaben können sachlich falsch, widersprüchlich, stereotyp, unvollständig oder ungeeignet sein.
  • Wiedererkennbarkeit von Figuren, Bildkonsistenz und exakte Layouttreue können nicht absolut garantiert werden.
  • Eine Ausgabe kann Ähnlichkeiten zu bestehenden Inhalten aufweisen, ohne dass Scribentia dies vollständig erkennen kann.
  • KI ersetzt keine rechtliche, medizinische, wissenschaftliche oder sonstige fachliche Prüfung.

6. Transparenz im Export

Der Export kann einen zentralen Hinweis aufnehmen, wenn im Projekt KI-gestützte Funktionen verwendet wurden. Der Hinweis soll den tatsächlichen Einsatz möglichst konkret benennen, ohne das gesamte Werk pauschal als „KI-generiert“ darzustellen.

Vorgesehene Grundformulierung:

„Bei der Erstellung dieses Werks wurden KI-gestützte Funktionen von Scribentia zur Erzeugung oder Bearbeitung einzelner Inhalte eingesetzt. Auswahl, Prüfung, Überarbeitung und inhaltliche Verantwortung liegen bei der Autorin beziehungsweise dem Autor.“

Je nach tatsächlicher Nutzung kann zwischen Text-, Bild- sowie Text- und Bildinhalten unterschieden werden. Wurde keine KI-Funktion verwendet, wird kein KI-Hinweis benötigt.

7. Branding und KI-Hinweis sind getrennt

Ein optional entfernbares Scribentia-Branding („Erstellt mit Scribentia“) ist technisch und inhaltlich vom KI-Transparenzhinweis getrennt. Debranding entfernt daher nicht automatisch den KI-Hinweis.

8. Maschinenlesbare Kennzeichnung

Sichtbare Exporthinweise und maschinenlesbare Markierungen sind unterschiedliche Ebenen. Scribentia prüft für relevante generierte beziehungsweise manipulierte Inhalte eine technisch geeignete maschinenlesbare Kennzeichnung, ohne das sichtbare Buchlayout unnötig zu beeinträchtigen.

9. Verantwortung des Nutzers

Vor Veröffentlichung müssen Inhalte, Rechte, Fakten, Plattformvorgaben und gegebenenfalls besondere Offenlegungspflichten geprüft werden. Dies gilt insbesondere bei realen Personen, täuschend echten Darstellungen, Inhalten von öffentlichem Interesse oder Veröffentlichungen mit besonderen Branchen- oder Plattformregeln.